Geöffnet in Juli und August
Jedes Tag
Von 12 bis 19
un in September (Von 1 bis 19)
Von Dienstag bis Sonntag
Von 13 bis 18
Die Grotten von Blanot liegen in einer Senke, genannt Oa Mangette? auf der Westseite des Mt.St.Romain, der höchsten Erhebung im Clunisois. Aus einer ursprünglich älteren Formation (Ende Tertiär) entwickelte sich die Höhle in den Kalkgebilden aus der Zeit des Jura. Abschnitte von Kalkgestein wurden von großen Spalten durchbrochen. Dieses Kalkband endet am Mikrogranit des Mt.St.Romain.
Die Kenntnisse über die Höhle entnimmt man den Beschreibungen von
Dr.Benoit Dumolin aus Cluny aus dem Jahr 1739. Im 18. und 19.Jahrhundert fand die Erforschung der Grotten nur geringes Interesse und es gab nicht viele Erkundungsgänge.
Erst 1940 wurden die Forschungen wieder aufgenommen, vom Club der Höhlenforscher, der nach und nach den Zauber dieser Unterwelt für Besucher zugänglich machte. Die zunächst privaten, später kommunal geförderten Initiativen führten zu stetigen Verbesserungen des Oarcours? Am 4.Mai1959 übergab M.Miot die Grotten der Gemeinde von Blanot.
Der geführte Besuch dauert ca.1 Std, lässt Sie in vielen Windungen 80m in die Tiefe hinabsteigen, über schmale Durchlässe in weite Räume gelangen und eine Höhle mit ganz eigenem Charakter erleben. Geeignete Kleidung und gute körperliche Verfassung sind empfehlenswert.
Die Temperatur beträgt konstant 13 Grad.
Die Tiere der Höhle
Einige Sorten Fledermäuse überwintern dort jedes Jahr. Sie leben in zahlreichen Kolonien. Die Zahl der geschützten Arten ist leider zurückgegangen. Während Ihres Besuches werden Sie die Fledermäuse leider nicht zu Gesicht bekommen. Die Tiere ziehen sich in dunkle und versteckte Ecken zurück.
Die paläontologische Urgeschichte
Im kleinen Tal der oangette?liegen neben den touristisch erschlossenen Grotten viele kleine Hohlräume. Einige wurden zwischen 1951 und 1962 erforscht. Die Grabungen in der risenthöhle?genannten Grabungsstätte brachten Wisent- und Bärenknochen und Knochen anderer Tiere, Feuersteine und Keile zutage.